«Kaiserrequiem» von Johann Joseph Fux (~1660 - 1741)

Aufführungen:

Brugg, Reformierte Stadtkirche
Datum: 10.11.2018 Zeit: 20:00
Wettingen, Kirche St. Sebastian
Datum: 11.11.2018 Zeit: 17:00

Programm:

 
Johann Joseph Fux
  • Requiem K 51 – K 53 (Kaiserrequiem)
  • Sonate à tre K 388 und K 369
Gregorianische Gesänge

Mitwirkende
  • Klosterchor Wettingen
  • Gesangssolisten
    • Marni Schwonberg, Sopran
    • Regula Konrad, Sopran
    • Tobias Knaus, Altus
    • Michel Freund, Tenor
    • Sebastian Goll, Bass
  • Bläserensemble «il desiderio» (Hans-Jakob Bollinger, Ltg.)
  • Streicherensemble (Regula Keller, Ltg.)
  • Schola Cantorum Vocetia

Beschreibung:

 
Mit dem Requiem K51–K53 hinterliess Fux eine der grossartigsten Vertonungen des Totenoffiziums aus dem europäischen Barockzeitalter. Das Requiem ist für fünf Vokalstimmen (zwei Soprane, Alt, Tenor und Bass), zwei Violinen und Viola für die konzertierenden Partien, sowie zwei Zinken, zwei Posaunen und Fagott als Beglei tung der Ripieno- und damit der Chorstimmen und einem fundamentalen Basso continuo (Violone, Fagott, Orgel) angelegt. Um noch näher an die Aufführungspraxis der Anlässe heranzukommen, in deren Rahmen das sogenannte «Kaiserrequiem» erklungen war, bietet sich eine Verbindung mit den einstimmigen Gesängen des Gregorianischen Chorals an. Einleitende und abschlussbildende Prozessionsgesänge, der Tractus-Gesang und einige Gebete gehören zu jenen Bestandteilen der Liturgie, die in den mehrstimmigen Vertonungen üblicherweise nicht berücksichtigt worden sind, bei einer heutigen Aufführung eines Requiems aber ebenso dazu genommen werden sollten. Erst im Wechsel mit der Einstimmigkeit der Gregorianik erreichen die mehrstimmigen Gesänge ihre volle Entfaltung und Wirkung.